Zürich, 14.09.2016

Ein junger Mann erhält von einem ehemaligen Mitschüler auf WhatsApp zwei antisemitische und beleidigende Sprachnachrichten. Unter anderem wird das Opfer als "dreckiger scheiss Jud“ bezeichnet.

16.08.2017

Der Präsident des SIG erhält einen handgeschriebenen Brief, in welchem das Judentum und der Umgang mit Tieren angeprangert werden.
Beigelegt ist ein Flyer für ein Buch mit dem Namen „Freitod - Die beste Lösung“.

01.07.2017

Der Präsident des SIG Herbert Winter erhält einen anonymen Brief, in welchem sich Fotos von einem Hakenkreuz befinden.

29.06.2017

Dem SIG wird gemeldet, dass eine 18-Jährige Frau in einem WhatsApp-Gruppenchat antisemitisch angegangen wird. Unter anderem fällt folgende Äusserung: „Dich hat Hitler vergessen“.

14.06.2017

Der SIG erhält eine E-Mail einer Person, welche sich über Juden antisemitisch auslässt. Unter anderem beinhaltet die Nachricht „Juden Schweine“, „dreckiges Volk“ und „am liebsten würde ich auf ihren Gräber drauf spucken.“ 

19.05.2017

Der SIG erhält von einer Person zwei wirre E-Mails, in welchen Juden als „Luzifer-Anbeter“ dargestellt und mit vielen klassisch antisemitischen Vorurteilen betitelt werden. Der Absender verlangt gleichzeitig in einem Ultimatum eine persönliche Entschuldigung vom SIG. 

03.05.2017

Eine jüdische Familie aus Basel erhält ein Paket mit einem Buch mit antisemitischem Inhalt (Der Giftpilz) und einem Flyer, in welchem der Holocaust geleugnet wird.

01.05.2017

Der SIG erhält eine Nachricht, in welcher die Lage in Israel beklagt wird und dass Juden in Israel Rassismus und Antisemitismus betreiben würden. Überhaupt sollten Juden anfangen, sich dort mit Rassismus zu beschäftigen und nicht mit „Kleinmeldungen“ versuchen, in der Schweiz sich gut zu positionieren.

02.02.2017

Ein Holocaustüberlebender erhält einen Brief mit antisemitischem Inhalt. Im Brief, welcher mit Holocaustleugnung und antisemitischen Äusserungen gespickt ist, werden auch die Erlebnisse des Holocaustüberlebenden im KZ in Abrede gestellt.

20.01.2017

Der Präsident einer jüdischen Gemeinde erhält ein anonymes Paket mit Exkrementen. 

09.01.2017

Ein Facebook-User schreibt in einer Schweizer Facebook-Gruppe, dass ein namentlich genannter Schweizer Jude zum KZ-Arzt Dr. Josef Mengele gehen soll.